Gespräche zum Thema Energie bei VW

Grundfos zeigt Autohersteller, wie Lebenszykluskosten gesenkt werden können

Bei Volkswagen möchte man Energie sparen und den CO2-Ausstoß senken - nicht nur in den Autos, die man herstellt, sondern auch in den eigenen Fabriken.

Vor kurzem bat die VW-interne Task Force für Energie und Umwelt Grundfos, eine Präsentation zur Analyse von Lebenszykluskosten (Life-Cycle Cost, LCC) während eines dreitägigen Workshops in Königslutter zu geben. Die Teilnehmerliste umfasste alle VW-Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt und Produktion von sämtlichen europäischen VW-Standorten und -Marken (inklusive Seat, Skoda und Audi).

Heinz Maier von Grundfos zeigte anhand verschiedener Beispiele, wie mithilfe von Pumpenprüfungen und der Grundfos LCC Tool Box Möglichkeiten für Energieeinsparungen gefunden werden können.

"Nach unserer Diskussion erklärte sich das Senior Energy Management von Volkswagen Wolfsburg dazu bereit, das Erfordernis von Pumpenprüfungen und LCC-Analysen mit Grundfos an den europäischen Standorten zu befürworten", sagte Maier.

VSD-Anforderung
Laut Maier sind Energieeinsparungen bei Volkswagen kein neues Thema. "Die interne Task Force für Energie fördert solche Maßnahmen seit Jahren", sagt er. Die Task Force arbeitet mit Produktionsleitern und Firmen aus der Logistikkette von VW daran, dass Systeme eingesetzt werden, die den Energieverbrauch optimieren.

"Das zentrale Energiemanagement wird jetzt eine Richtlinie verabschieden, nach der an Stellen mit variabler Produktion nur frequenzgeregelte Pumpensysteme verwendet werden dürfen", sagt Maier. "Der Einsatz von Ventilen zur Steuerung des Förderstroms in Pumpen ist nicht mehr zulässig." Diese Anforderung wird in den Werksstandard der Gruppe aufgenommen. Auch bei Ausschreibungen werden künftig Antriebe mit variabler Drehzahl (Variable-Speed Drives, VSDs) gefordert.

Außerdem übt VW über sein Finanz-Controlling-System Druck auf seine diversen Standorte aus, damit Produktionskosten mithilfe energiesparender Maßnahmen gesenkt werden, fügt Maier hinzu.

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