CRNE-Pumpen sorgen für KSS-Druckkonstanz beim Glas-Schleifen

FISBA OPTIK AG setzt auf RumA-Zentrifugen und Grundfos-Pumpen

Das Unternehmen

Das deutsche Unternehmen RumA Reinigungstechnik GmbH offeriert zwei grundsätzlich unterschiedliche Anlagentypen zur Reinigung von Kühlschmierstoffen: Kantenspaltfilter bzw. Kerzenfilter und Zentrifugen.

Zentrifungen spielen eine zentrale Rolle im KSS-Prozess. Mit Zentrifugen lassen sich jede Art von Flüssigkeit von jeder Art von Feststoff trennen. Fordert der Betreiber eine besonders hohe Reinheit des KSS – wie beispielsweise beim Schleifen, Honen und Läppen – kommen in aller Regel Zentrifugen zum Einsatz. Auch in der Schmuckindustrie, wo Wertstoffe wie Gold oder Silber zurückgewonnen werden, finden Zentrifugen Einsatz. In all diesen Fällen bestechen Zentrifugen mit ihrer hohen Trennleistung (1800- bis 3500-fache Erdbeschleunigung!) bei großen Volumenströmen, was beim Arbeiten mit Edelmetallen von Nutzen ist.

Die Herausforderung

Die FISBA OPTIK AG fordert einen extrem sauberen Kühlschmierstoff für seine Anlagen zur Bearbeitung von Glas. Das Unternehmen stellt Linsen für Branchen wie Medizintechnik, Halbleiter, industrielle Fertigung, Sicherheit sowie Raumfahrt her. Solche Linsen mit dem Durchmesser einer Bleistiftmine (0,5 mm) auf beiden Seiten konkav bzw. konvex zu schleifen ist eine Herausforderung. Die Kühlschmierstoffe müssen mit konstanter Temperatur und konstantem Druck bereitstehen.

Die Grundfos-Lösung

Zusammen mit RumA hat Grundfos eine Anlage entwickelt, das FISBA OPTIK mit einem konstanten Druck des Kühlschmierstoffes ganzjährig versorgt. Zunächst installierte RumA eine zentrale KSS-Versorgungsanlage, die die FISBA OPTIK mit bis zu 450 l/min KSS versorgen könnte.

Foto: Jeder KSS-Versorgungspumpe von Grundfos steht eine redundante Reservepumpe gegenüber. Die gesamte Anlagentechnik ist in Edelstahl ausgeführt, weil als Kühlmedium Wasser mit wenig Emulsion zum Einsatz kommt – entsprechend hoch ist die Korrosionsgefahr.

Dies wurde mit Hilfe von drei Zentrifugen erreicht, wovon jede eine Feststoffmenge von 10 dm³ aus dem KSS austragen kann. Aus einem 4000-l-Tank werden dann über Pumpen die Werkzeugmaschinen auf drei Stockwerken des neuen, 4.400 m² großen Produktionsgebäudes der FISBA OPTIK versorgt. Für jedes Stockwerk sind zwei frequenzgeregelte Grundfos-Pumpen der Baureihe CRNE vorgesehen, die sich alle 12 Stunden automatisch abwechseln. Per Konstantdruck-Regelung halten sie das gewünschte Druckniveau von 6 bar, das auch am letzten Versorgungspunkt vorliegen muss - auch dann, wenn mehrere Werkzeugmaschinen zugleich KSS anfordern. Die Berechnung der Druckverluste übernahm Grundfos.

Kundennutzen

Grundfos e-solution-Pumpen überzeugen durch hohe Wirkungsgrade und praxisgerechte Funktionalitäten:

  • Individuelle Anpassung an den benötigten Betriebspunkt
  • Ansteuerung über Druck-, Differenzdruck-, Durchfluss und Temperatur-Sensoren (0-10V oder 4-20 mA)
  • Motoranschluss über plug & pump-System
  • Per Fernbedienung R100 einstellbar.

E-Pumpen lassen sich auf diese Weise problemlos in Fertigungsprozesse integrieren. Die analogen und digitalen Eingänge erlauben eine individuelle Ansteuerung, z.B. in Abhängigkeit von der Werkzeugmagazinbelegung.

Die Vorteile frequenzgeregelter CRNE-Pumpen zeigen sich natürlich auch beim Projekt FISBA.

„Im Maximalfall benötigen alle Werkzeugmaschinen eines Stockwerks zusammen etwa 150 l/min Kühlschmierstoff. Dafür muss die Betriebspumpe ausgelegt sein.“, sagt Andreas Huber, RumA Vertriebsleiter. „ Wenn jedoch weniger Werkzeugmaschinen in Betrieb sind, sinkt der Bedarf entsprechend – und die Pumpe fährt automatisch ihre Drehzahl zurück. Wichtig ist: Die Pumpe liefert dennoch stets den gleichen Druck!“

Links der RumA-Geschäftsführer Dipl.-Ing. (FH) Rudolf Hasenfratz, rechts der Vertriebsleiter Dipl.-Ing. (FH) Andreas Huber.

Frequenzsteuerung bietet eine erhebliche Energieeinsparung (reduzierte Betriebskosten) sowie einen technologisch vorteilhaften Gesichtspunkt: Fährt die Pumpe mit verminderter Drehzahl, ist auch die Wärmeabgabe an den KSS geringer und es muss kein separater Kühler eingeschaltet werden.

Die Ingenieure bei RumA setzen oft Grundfos Pumpen für KSS-Kreisläufe ein. Bisher hat RumA weltweit rund 3000 Anlagen zur Kühlschmierstoff-Versorgung installiert. Da Grundfos ein globales Service-Angebot hat, war das Unternehmen eine ideale Wahl für eine Partnerschaft.

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